Mittwoch, 18.02.2026,
19:00 Uhr
Polens folgenreiche „Westverschiebung“: Die schwierige Integration der Oder-Neiße-Gebiete in den polnischen Staat nach 1945. Ein Vortrag von apl. Prof. Dr. Roland Gehrke; Historisches Institut der Universität Stuttgart.
Die Eingliederung der in der Propaganda so genannten „wiedergewonnenen Gebiete an Oder und Ostsee“ wurde ab 1945
zum wohl wichtigsten ideologischen Postulat innerhalb des von deutscher Besatzung befreiten polnischen Staates, der seinerseits spätestens bis 1948 vollständig unter kommunistische Herrschaft geriet und Teil des sowjetisch dominierten Ostblocks wurde.
Im Zentrum des Vortrags sollen weder das konkrete Flucht- und Vertreibungsgeschehen der Jahre 1944 bis 1948 noch die internationale Dimension der „Westverschiebung“ Polens – also das Zustandekommen der alliierten Entscheidungen von Jalta und Potsdam – stehen. Der Schwerpunkt soll vielmehr auf die in Deutschland weit weniger bekannte innerpolnische Dimension der Problematik gelegt werden: Wie und mit wem wurden die Oder-Neiße-Gebiete nach der Vertreibung der Deutschen neubesiedelt? Wie wurden sie politisch, ökonomisch und kulturell in den polnischen Staat integriert und wie wurde diese Integration ideologisch umrahmt?
Und nicht zuletzt: Wie gestaltete sich der Umgang mit den zurückgebliebenen Resten der angestammten
Bevölkerung (vor allem in Oberschlesien)?
Sonntag, 12.04.2026,
11:00 Uhr
Treffpunkt:
Residenzschloss, Brunnen
Kasernenspaziergang westlich der Stuttgarter Straße
mit Oberstleutnant a.D.
Jürgen Michaelis; MGLB.
Ludwigsburg war 260 Jahre Garnisonstadt. Während dieser Zeit waren in der Stadt zeitweise über 50 % der Einwohner Soldaten und ca. 150 Gebäude und Liegenschaften wurden oft im Wechsel mit ziviler Verwendung als militärische Einrichtungen genutzt. Nach Abzug des Militärs 1994 aus Ludwigsburg und mit dem Ende als Garnison stand vor der Stadt die riesige Aufgabe der Umgestaltung für zivile Zwecke.
Der Kasernenrundgang soll zeigen, wie dies der Stadt gelungen ist. Und das kann man zum größten Teil nur mit vorbildlich einschätzen. Kasernen wurden in ihrer Architektur erhalten. Bei anderen kann man nicht mehr erkennen, das sie mal Militärobjekte waren. Es entstanden Wohnareale (Flakkaserne oder Jägerhofkaserne), Kultureinrichtungen (Karlskaserne oder Forum), Einkaufszentren (Wielhelmgalerie oder Marstall) usw. Selbst ehemalige Bunker werden jetzt sinnvoll und nicht als Bunker genutzt. Schauen Sie es sich mit uns an.
Sonntag, 19.04.2026,
11:00 Uhr
Treffpunkt: Friedenskirche
Kasernenspaziergang ostwärts der Stuttgarter Straße
mit Oberstleutnant a.D.
Jürgen Michaelis; MGLB.
Sonntag, 17.05.2026,
11:00 – 17:00 Uhr
Internationaler Museumstag.
„Bücherflohmarkt im Garnisonmuseum“
Mittwoch, 20.05.2026,
19:00 Uhr
„Heiligenverehrung auf Preußisch? – Die Großporträts des Saarbrücker Rathauszyklus.“ Ein Vortrag von Prof. Dr. Arand; PH Ludwigsburg.
Mittwoch, 10.06.2026,
19:00 Uhr
Mitgliederversammlung der MGLB.
Sonntag, 14.06.2026,
11:00 Uhr
Treffpunkt:
Residenzschloss, Brunnen
Kasernenspaziergang westlich der Stuttgarter Straße
mit Oberstleutnant a.D.
Jürgen Michaelis; MGLB.
Sonntag, 14.06.2026,
11:00 - 17:00 Uhr
Nationaler Veteranentag
Sonntag, 21.06.2026,
11:00 Uhr
Treffpunkt: Friedenskirche
Kasernenspaziergang ostwärts der Stuttgarter Straße
mit Oberstleutnant a.D.
Jürgen Michaelis; MGLB.
Mittwoch, 24.06.2026,
19:00 Uhr
„Die Bewaffnung der
Ludwigsburger Jugendwehr mit Knallkorkengewehren“
Vortrag von
Hartmann Hedtrich;
Kuratorium zur Förderung historischer Waffensammlungen e.V.
Alle Veranstaltungen - soweit nicht anders erwähnt - finden im Garnisonmuseum Ludwigsburg, Asperger Straße 52,
71634 Ludwigsburg statt.
Der Eintritt ist frei, wir freuen uns jedoch über eine Spende.